Flachsernte bei Buer

Flachs war der Segen und gleichzeitig der Fluch der armen Bauern.
Die Verarbeitung des Flachses war sehr arbeitsintensiv. Die Arbeitsstufen von der Ernte bis zum gewebten Leinen beschäftigte die gesamte Familie viele Monate im Jahr.
Für die Heuerlingsfamilien war dies oft die einzige Geldquelle. Als die Preise für Leinen Mitte des 19.Jahrhunderts durch fortschreitende Mechanisierung stark fielen, war dies ein Grund mehr, in die Industriezentren Deutschlands oder nach Amerika auszuwandern.
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