Dieser Doppel-Kotten aus Hüsede (nördlich von Buer) ist in einem Freilichtmuseum wiederaufgerichtet worden. Erbaut 1609 und geteilt 1738 diente das Haus bis 1932 als Wohnung für Landarbeiterfamilien.
Die meisten Auswanderer des 19. Jahrhunderts waren Heuerlinge, die in solchen beengten Verhältnissen lebten. Sie pachteten das Haus von einem Bauern und erbrachten ihm dafür Arbeitsleistung.
Blick in die Diele; links der Stall für 1-2 Kühe; hinten die Herdstelle